Institut für interdisziplinäre Erforschung der
Mensch-Tier-Beziehung
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Mensch und Tier

Leben mit Hund, Katz & Co.

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In fast der Hälfte der schweizerischen Haushalte lebt zumindest ein Heimtier. In absoluten Zahlen sind dies etwa 1'400'000 Millionen Katzen sowie 475'000 Hunde. Hinzu kommen noch viele kleine Heimtiere wie Nager, Fische und Vögel.

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Verantwortungsbewusste Heimtierhaltung: Hunde

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Die artgerechte Haltung von Hunden

Eine artgerechte Haltung ist für Hunde unabdingbar und bedeutet konkret Folgendes:

  • eine gute Sozialisation bereits während der Welpenzeit gegenüber Menschen und anderen Hunden: Welpen, die schon früh im Leben viel Kontakt mit Menschen erfahren, entwickeln sich zu zutraulichen und anhänglichen erwachsenen Tieren und bleiben so. Sie sind sogar fähig, ihre Früherfahrungen auf andere Menschen zu übertragen, was positive Beziehungen – etwa mit den Nachbarn – fördert.

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Verantwortungsbewusste Heimtierhaltung: Katzen

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Die artgerechte Haltung von Katzen

Die Art und Weise, wie eine Jungkatze sozialisiert wurde, hat direkte Konsequenzen auf die Art und Weise, wie sie später gehalten werden muss: Jungkatzen, die in einem sozialen Milieu aufwachsen – z.B. auf einem Bauernhof mit mehreren erwachsenen Katzen, welche gegenüber den Jungtieren ein freundliches Verhalten zeigen –, bleiben ihren Artgenossen gegenüber sozial positiv eingestellt. Gleiches gilt für Jungkatzen, die mit vielen Wurfgenossen relativ lange Zeit zusammen geblieben sind. Ein ähnliches Phänomen beobachten wir auch im Verhalten gegenüber Menschen: Jungkatzen gehen zwischen der zweiten und siebten Lebenswoche durch eine sensible Phase der Sozialisation gegenüber Menschen. Katzen, die in diesem Alter viel gestreichelt werden und Kontakte mit verschiedenen Menschen haben, entwickeln sich dabei zu menschenfreundlichen, zutraulichen Tieren und bleiben so. Jungkatzen hingegen, die ohne solche Kontakte aufwachsen, bleiben scheu und ängstlich, zumindest den meisten Menschen gegenüber. Die zwei Haltungen hängen nicht direkt voneinander ab; eine Katze kann sowohl menschen- als auch katzenfreundlich sein, derweil eine andere nur gegenüber Artgenossen oder nur gegenüber Menschen sozialisiert wurde. Diese zwei möglicherweise verschiedenen Einstellungen müssen bei der Haltung der Katze zwingend berücksichtigt werden – je nachdem, indem man die Katze alleine hält, ihr eine Partnerkatze zur Seite stellt oder ihr Auslauf gewährt, damit sie andere Katzen treffen kann.

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Die verantwortungsbewusste Haltung von kleinen Heimtieren

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Neben Hunden und Katzen bereichern auch viele kleine Heimtiere unser leben. Ausführliche Informationen über die artgerechte und verantwortungsbewusste Haltung von Meerschweinchen, Kaninchen, Vögeln, etc. sind auf der Homepage des Bundesamtes für Veterinärwesen zu finden: www.tiererichtighalten.ch
   

Nr. 1 auf der Wunschliste

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Zahlreiche Untersuchungen zeigen, dass ein eigenes Heimtier auf der Wunschliste vieler Kinder an oberster Stelle steht. Das hat auch eine Umfrage des IEMT bei österreichischen Volksschullehrerinnen und -lehrern im Jahr 1995 ergeben.

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Gefährten für ältere Menschen

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Gefahr der Isolation Einsamkeit und Isolation sind Probleme unserer Zeit. Ältere Menschen leiden besonders darunter, weil ihnen körperliche Einschränkungen den Kontakt mit ihren Mitmenschen erschweren, weil sie oft nicht mehr so leicht neue Kontakte knüpfen, weil die "alten Bekannten" oft auch nicht mehr so fit sind.

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Tiere als Medizin

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Hunde als "Gesundheitswächter"

Dass Hundebesitzer gesünder leben als Menschen ohne Hund, liegt auf der Hand. Die täglichen Spaziergänge bei jedem Wetter sind ein Training für Kreislauf und Immunsystem. Schon acht bis zehn Stunden pro Woche bringen gesundheitliche Vorteile.

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