Weissbuch Nr. 3: Tiergestützte Therapie im Aufwind
Das Institut für interdisziplinäre Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung (IEMT) veröffentlicht sein neuestes Weissbuch „Tiergestützte Therapie im Aufwind“. Mit drei Thesen gehen die Autoren auf das natürliche Bedürfnis bezüglich Kontakt der Menschen zur Natur (Biophilie), gesundheitsfördernde Aspekte und Wirkungen von Tieren auf Menschen sowie tiergestützte Therapie und Fördermassnahmen ein.
Zürich, 13. Juli 2007 – Tiere unterstützen Menschen schon seit Urzeiten in vielerlei Hinsicht. Insbesondere Hunde und Katzen haben sich als ausgezeichnete Begleiter im Alltag, aber auch in ungewöhnlichen Situationen bewährt. „Die gesundheitsfördernden Wirkungen von Tieren sind durch Studien ausreichend belegt“, kommentiert Dr. Dennis Turner, Präsident des IEMT. Heute gibt es verschiedene Institutionen, die tiergestützte Therapieformen vermitteln. Grundsätzlich werden „tiergestützte Therapeuten“, „tiergestützte (Sonder-) Pädagogen“, „Fachpersonen für tiergestützte Fördermassnahmen“ und Personen, die „tiergestützte Aktivitäten“ anbieten, unterschieden. Das Ziel dieser Institutionen liegt in einer professionellen Ausbildung für Mensch und Tier. Der schonende Einsatz von Tieren, die Gewährleistung von höchstmöglicher Sicherheit im Umgang mit den Therapie-Tieren, Hygieneaspekte in der Therapie und viele weitere, wichtige Qualitätsstandards haben höchste Priorität.
Das Interesse an tiergestützten Therapie- und Besuchsformen boomt. Diese Popularität birgt jedoch gewisse Gefahren für das Fachgebiet in sich, wenn Mensch und Tier nicht korrekt für ihre Aufgaben vorbereitet sind. Der Einsatz von nicht oder unzureichend ausgebildeten Personen mit ihren Tieren – vor allem Hunde – können grossen Schaden anrichten. Ebenfalls müssen Hunde-Mensch-Teams seriös für den Besuch in Institutionen vorbereitet werden, ähnlich wie dies der Verein Therapiehunde Schweiz oder Pattes Tendues in Genf tun. Dachverbände wie IAHAIO (International Association of Human-Animal Interaction Organizations, Weltdachverband) und International Society for Animal-Assisted Therapy (ISAAT) setzen sich dafür ein, Qualitätsstandards sowohl für Institutionen als auch für therapeutisch arbeitende Personen festzulegen, um letztendlich offizielle Anerkennung zu erlangen.
Kontakt:
IEMT Schweiz
Institut für Interdisziplinäre Erforschung
der Mensch-Tier-Beziehung
Dr. Andrea Hemmi
Geschäftsführerin
Postfach 235
8034 Zürich
Tel: + 41 44 389 84 12
Fax: +41 44 389 84 00
Institut für Interdisziplinäre Erforschung
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Dr. Andrea Hemmi
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