Tierarzt.

 

Olivier Glardon studierte an der Universität Bern Veterinärmedizin und hat sich bereits während seinem Studium für die nicht konventionelle Medizin und die Mensch-Tier-Beziehung interessiert. Er schrieb 1988 an der Universität Bern seine Dissertation zum Thema " Le taux de cortisol plasmatique chez le cheval et sa variation après acupuncture ou injection d´ACTH ".

Nach einigen Assistenzjahren in Gemischtpraxen, absolvierte er zwischen 1980 – 1987 eine Weiterbildung in Kleintier Medizin und Chirurgie als Assistent im Tierspital Bern und als Oberarzt im Tierspital Zürich. Nach Weiterbildungen in Frankreich, in den USA und in China erwarb er 1982 den Fähigkeitsausweis in Tierakupunktur, 1988 den Fachtierarzttitel FVH für Kleintiere und 2001 den Fähigkeitsausweis für die Beurteilung von gefährlichen Hunden. 1988 öffnete er seine Privatpraxis in Yverdon-les-Bains und Sainte-Croix (Cabinet vétérinaire des Jordils Sàrl), wo er immer noch in Teilzeit Pensum praktiziert (Verhaltensmedizin, Kardiologie und nicht konventionelle Medizin). Seit 2016 ist er Tierarzt im Papiliorama  (Kerzers).

Seit 2010 ist Olivier Glardon Lehrbeauftragter der Vetsuisse Fakultät in Bern und Zürich, und betreut Masterarbeiten unter anderem im Bereich Mensch-Tier-Beziehung. Zwischen 2010 – 2018 leitete er den Bereich Akkreditierung und Qualitätssicherung im Bundesamt für Gesundheit BAG. Von 1990 – 93 war er Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Kleintiermedizin. Seit 2019 ist er Präsident der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte.

 

Im wissenschaftlichen Beirat des IEMT Schweiz seit: 2014

Dr. Andrea Beetz hat Psychologie an der Universität Erlangen studiert und bereits während ihres Studiums ein Jahr an der University of California, Davis, USA verbracht und dort zur Mensch-Tier-Beziehung studiert. Im Rahmen ihrer Promotion an der Universität Erlangen (2002) setzte sie sich mit positiven wie negativen Interaktionen zwischen Mensch und Tier auseinander und untersuchte auch als Postdoc (2003-2004) an der Utah State University, Logan, USA und University of Cambridge, UK, Zusammenhänge der Mensch-Tier-Bindung mit Emotionsregulation und sozialer Unterstützung. Von 2006-2009 leitete sie die Forschungsgruppe Mensch & Tier an der Universität Erlangen und habilitierte sich 2014 in der Sonderpädagogik an der Universität Rostock zu den Themen Bindung zu Mensch und Tier sozioemotionale Entwicklung. Seit 2012 arbeitete sie zudem interdisziplinär wissenschaftlich am Department für Verhaltensbiologie der Universität Wien, u.a. zu Bindung in der Mensch-Hund-Beziehung, Schulhunden, und Leseförderung mit Hund.

Andrea Beetz lehrt an verschiedenen Instituten im In- und Ausland zu tiergestützten Interventionen in Pädagogik und Therapie und ist Vorstandsmitglied in mehreren internationalen Organisationen zur Qualitätssicherung in der tiergestützten Arbeit sowie Forschung und Praxis der Mensch-Tier-Beziehung (www.aat-isaat.org; www.iahaio.org, www.isaz.net).


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Fachpsychologin für Psychotherapie FSP                                                                                                        Fachpsychologin für Kinder- und Jugendpsychologie FSP

Karin Hediger studierte an der Universität Zürich Psychologie und schrieb anschliessend an der Universität Rostock (Deutschland) am Institut für sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation ihre Dissertation zum Thema "Stressreduktion bei unsicher gebundenen Kindern durch Hunde".

Karin Hediger absolvierte die Ausbildung in tiergestützter Therapie am IET Schweiz sowie die Weiterbildung zur Reittherapeutin SG-TR. Sie arbeitet aktuell am REHAB Basel als Psychotherapeutin und ist als Post-Doc am Swiss TPH und am Psychologischen Institut der Universität Basel in der Forschung zur Mensch-Tier-Beziehung tätig.

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